{"id":21019,"date":"2025-12-17T12:48:09","date_gmt":"2025-12-17T12:48:09","guid":{"rendered":"https:\/\/osapiens.com\/de\/?p=21019"},"modified":"2026-01-02T15:14:14","modified_gmt":"2026-01-02T15:14:14","slug":"ppwr-grundlagen-der-europaeischen-verpackungsverordnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/osapiens.com\/de\/blog\/ppwr-grundlagen-der-europaeischen-verpackungsverordnung\/","title":{"rendered":"PPWR: Die Grundlagen der neuen europ\u00e4ischen Verpackungsverordnung\u00a0"},"content":{"rendered":"\n
\u00dcber Jahre hinweg konzentrierten sich die EU-Vorschriften f\u00fcr Verpackungen vor allem auf Abfallmanagement und Recyclingsysteme. Unternehmen meldeten Verpackungsmengen, entrichteten Geb\u00fchren und orientierten sich an nationalen Vorgaben. Mit der kommenden Packaging\u00a0and\u00a0Packaging\u00a0Waste\u00a0Regulation (PPWR)<\/a> \u00e4ndert sich dieser Ansatz grundlegend.\u00a0Verpackungen werden k\u00fcnftig als regulierte Produkte behandelt<\/strong>, die klar definierte Anforderungen erf\u00fcllen m\u00fcssen, bevor sie auf den EU-Markt gebracht werden d\u00fcrfen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n Diese Ver\u00e4nderung ist weitreichend, denn die PPWR beschr\u00e4nkt sich nicht auf die Aktualisierung bestehender Regeln. Sie ver\u00e4ndert grundlegend, wie Verpackungen verstanden, gesteuert und \u00fcberwacht werden<\/strong>. Betroffene Unternehmen ben\u00f6tigen k\u00fcnftig belastbare Daten, deutlich mehr Transparenz und robuste interne Prozesse, um sich wirksam an die neuen Anforderungen anzupassen. <\/p>\n\n\n\n Die wichtigste Ver\u00e4nderung ist einfach: Verpackungen werden k\u00fcnftig als eigenst\u00e4ndige Produktkategorie reguliert. Damit unterliegen sie spezifischen, EU-weit geltenden Anforderungen vergleichbar mit heutigen Vorgaben f\u00fcr Elektroger\u00e4te oder Batterien. <\/p>\n\n\n\n Die PPWR f\u00fchrt mehrere zentrale Neuerungen ein: <\/p>\n\n\n\n Mit diesem neuen Ansatz wird Verpackung nicht l\u00e4nger nur als Kostenfaktor oder Marketinginstrument betrachtet. Sie muss k\u00fcnftig dokumentiert, gepr\u00fcft und kontinuierlich \u00fcberwacht werden, um die Anforderungen der EU-Compliance zu erf\u00fcllen. <\/p>\n\n\n\n Es gibt mehrere Gr\u00fcnde, warum die EU beschlossen hat, die Regulierung von Verpackungen und Verpackungsabf\u00e4llen grundlegend zu \u00e4ndern: <\/p>\n\n\n\n Durch die Neuausrichtung der Verpackungsregulierung verfolgt die EU das Ziel, Recycling zu verbessern, Verpackungsabf\u00e4lle zu reduzieren und einen faireren Binnenmarkt f\u00fcr alle Mitgliedstaaten zu schaffen. <\/p>\n\n\n\n Die PPWR ist eine umfassende EU-Verordnung, die Anforderungen an Verpackungsdesign, Materialien, Kennzeichnung, Recyclingf\u00e4higkeit und Abfallmanagement festlegt. W\u00e4hrend einige Vorgaben unmittelbar gelten, treten andere schrittweise in den kommenden Jahren in Kraft. Weitere technische Details werden im Zuge der Umsetzung \u00fcber delegierte Rechtsakte konkretisiert. <\/p>\n\n\n\n Die PPWR sieht keinen einzelnen Stichtag vor. Stattdessen handelt es sich um einen gestuften Prozess, der sich \u00fcber mehrere Jahre hinweg entwickelt. Der regulatorische Rahmen konzentriert sich dabei auf drei zentrale Bereiche: unmittelbar geltende Compliance-Anforderungen, Pflichten zu Design und Kennzeichnung sowie Vorgaben zur Recyclingf\u00e4higkeit. <\/p>\n\n\n\n Die drei zentralen Meilensteine sind: <\/p>\n\n\n\n Diese Fristen erfordern ein fr\u00fchzeitiges Handeln. Um die Anforderungen zu erf\u00fcllen, ben\u00f6tigen Unternehmen in der Regel lange Planungszyklen, insbesondere bei Designanpassungen und \u00c4nderungen in der Lieferkette. <\/p>\n\n\n\n Die PPWR betrifft nahezu jedes Unternehmen, das verpackte Waren in der EU herstellt, vertreibt oder importiert<\/strong>. Dazu z\u00e4hlen Verpackungshersteller, Markenunternehmen, H\u00e4ndler, Lebensmittel- und Getr\u00e4nkeproduzenten, E-Commerce-Unternehmen sowie Logistikdienstleister. Unternehmen mit komplexen Verpackungssystemen oder besonders hohen Sicherheitsanforderungen stehen dabei vor den gr\u00f6\u00dften Compliance-Herausforderungen. <\/p>\n\n\n\n Die Verordnung geht deutlich \u00fcber fr\u00fchere Verpackungsvorschriften hinaus. Sie beeinflusst nicht nur Material- und Designentscheidungen, sondern auch Unternehmensstrategie, operative Prozesse und das Datenmanagement \u00fcber die gesamte Organisation hinweg. <\/p>\n\n\n\n Die PPWR stellt einen tiefgreifenden regulatorischen Wandel dar und erfordert ein grunds\u00e4tzlich neues Verst\u00e4ndnis von Verpackung. Unternehmen ben\u00f6tigen einen langfristigen Ansatz<\/strong>, der auf klaren Strukturen und geteilten Verantwortlichkeiten basiert. Zentrale Ma\u00dfnahmen sind: <\/p>\n\n\n\n Unternehmen, die fr\u00fchzeitig handeln, k\u00f6nnen den Arbeitsaufwand besser verteilen, Risiken reduzieren und sich gezielt auf k\u00fcnftige \u00c4nderungen der PPWR vorbereiten. Der osapiens PPWR Guide<\/a> bietet hierf\u00fcr einen strukturierten Rahmen, um Compliance-L\u00fccken und St\u00e4rken zu bewerten und die n\u00e4chsten Schritte zur regulatorischen Vorbereitung zu priorisieren. <\/p>\n\n\n\nPPWR Zentrale \u00c4nderungen: Verpackungen als eigenst\u00e4ndige Produktkategorie <\/strong><\/h2>\n\n\n\n
\n
PPWR: Warum die EU neue Verpackungsvorschriften eingef\u00fchrt hat <\/strong><\/h2>\n\n\n\n
\n
PPWR: Zeitplan, zentrale Fristen und Umsetzungsphasen <\/strong><\/h2>\n\n\n\n
\n
Wen die PPWR betrifft und was sie f\u00fcr Unternehmen bedeutet <\/strong><\/h2>\n\n\n\n
\n
Bereit f\u00fcr die PPWR-Compliance mit dem osapiens HUB <\/strong> <\/h2>\n\n\n\n