Sustainability osapiens Summit 2026: Nachhaltigkeit wird zum Fundament resilienter Unternehmen 

Company News
Juni 15, 2026
Lesezeit 5 Min.

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  • Der Sustainability osapiens Summit 2026 brachte über 2.000 Entscheider:innen aus Wirtschaft, Technologie, Politik und Nachhaltigkeit in Mannheim zusammen 
  • KI-Agenten, Product Compliance, zirkuläre Wertschöpfung,  resiliente Lieferketten und Regulatorik waren zentrale Themen 
  • Robert Habeck: Keynote über nachhaltiges Wirtschaften als Grundlage für Resilienz und geopolitische Sicherheit in Europa 


Für zwei Tage wurde Mannheim erneut zum Treffpunkt für die Zukunft nachhaltiger Unternehmenssteuerung. Beim Sustainability osapiens Summit (SoS.26) am 9. und 10. Juni kamen unter dem Leitmotiv „ONE Platform for a New Era“ mehr als 2.000 Entscheider:innen aus Wirtschaft, Technologie, Politik und Beratung im Congress Center Rosengarten zusammen, um über zentrale Fragen zu diskutieren: Wie bleiben Unternehmen handlungsfähig, wenn Lieferketten komplexer, Regulierungen dichter und geopolitische Risiken größer werden? Und wie werden sie mithilfe von KI zugleich anpassungsfähiger, effizienter und resilienter? 

Nachhaltigkeit wird zur Resilienzfrage  


Der SoS.26 machte deutlich, dass Nachhaltigkeit nicht länger als isolierte Aufgabe verstanden werden kann. In Keynotes, Panels und Masterclasses zeigte sich: Wer Transparenz über Produkte, Lieferanten und Risiken schafft, stärkt zugleich Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Wachstum. Damit wurde der Summit zur Bühne für eine neue Perspektive: Nachhaltigkeit als strategisches Betriebssystem für resiliente Unternehmen.  

Diese Argumentation unterstrich auch der ehemalige Wirtschaftsminister und Vize-Kanzler Robert Habeck in seiner Rede zum Thema „Europe’s Next Chapter: Resilience and Sustainability in an Era of Global Disruption“ sogar noch um einen geopolitischen Aspekt: Habeck plädierte an Europa, sich durch nachhaltiges Wirtschaften langfristig unabhängiger von globalen Großmächten zu machen und damit Resilienz und Sicherheit auch auf politischer Ebene zu stärken.  

Neue Partnerschaften mit SAP und GreenDot 

Auf dem Summit kündigte osapiens eine strategische Partnerschaft mit SAP für den Bereich Last-Mile-Distribution an, die letzte und zugleich komplexeste Etappe der Lieferkette. Über die zertifizierte Integration mit SAP bringt der osapiens HUB Routenplanung, Fahrermanagement, Liefernachweise und Echtzeit-Tracking auf eine zentrale Plattform. KI wertet dabei Verkehrs-, Standort- und Lieferfensterdaten in Echtzeit aus, berechnet optimale Routen und sagt Verzögerungen voraus.  
 
GreenDot (Der Grüne Punkt) und osapiens sind eine strategische Partnerschaft eingegangen, um die erste integrierte KI-Plattform für die EPR-Compliance unter der EU-Verpackungsverordnung PPWR in Europa zu schaffen. Dabei wird die langjährige Expertise von GreenDot in den Bereichen EPR-Compliance, Verpackungslizenzierung und Herstellerverantwortung mit dem osapiens HUB kombiniert (vollständige Meldung hier).  
 

Über 150 Speaker 

Auch in diesem Jahr gestalteten über 150 Speaker:innen den SoS.26 mit Vorträgen, Panels und praxisnahen Deep-Dive-Sessions. In thematischen und branchenspezifischen Tracks ging es unter anderem um KI-Agenten, Product Compliance, Reporting, Lieferkettenresilienz, Carbon Management sowie Traceability. Dazu kamen Sessions für Branchen von Healthcare über Retail bis zu Utilities und Automotive. Schirmherr der Veranstaltung war die United Nations Industrial Development Organization (UNIDO). 
 
Auf der Bühne standen führende Entscheider:innen aus Wirtschaft, Politik und Industrie. Thomas Saueressig, Chief Customer Officer und Mitglied des Vorstands von SAP, sprach über das Potenzial von KI in der Last-Mile-Distribution und die Zusammenarbeit mit osapiens in diesem Bereich. Henna Virkkunen, Executive Vice-President der EU-Kommission, richtete in einer Videobotschaft den Blick auf Europas Wettbewerbsfähigkeit. Wie sich Transparenz und KI-gestützte Steuerung im Unternehmensalltag auszahlen, machten Marco Baren (Philips), Dr. Thomas Schulte (Bosch), Pradeep Dalal (Coca-Cola North America), Carla de Luca (Iveco) und Juliana Duarte (Nordex) greifbar. Zudem sprachen Partner wie KPMG, GS1 Germany, GreenDot, UNIDO sowie der Investor Decarbonization Partners, das Joint Venture von BlackRock und Temasek. 

KI-Agenten als nächster Entwicklungsschritt 

KI ist ein essenzieller Bestandteil des osapiens HUB. Auf dem Summit zeigte das Unternehmen, wie es seinen Vorsprung ausbaut: Die Plattform verfügt heute über mehr als 25 spezialisierte KI-Agenten, darunter Lösungen für Lieferketten-Monitoring, Risikobewertung, Nachweisdokumentation und Product Compliance. Die Entwicklung zeigt sich auch in den Zahlen: in den vergangenen zwölf Monaten wurden mehr als 19 Millionen Lieferanten überprüft und es gab 212 Produktaktualisierungen.  

„Unternehmen müssen heute verstehen, woher ihre Produkte kommen, welche Risiken in ihren Lieferketten liegen und wie sie regulatorische Anforderungen effizient erfüllen können. Mithilfe von KI wird dieses Wissen erstmals zu einem echten Wettbewerbsvorteil. Genau hier setzt der osapiens HUB an: Er bildet eine intelligente Steuerungsebene über bestehenden ERP-Systemen, mit der Unternehmen schneller und fundierter entscheiden können”, sagt Alberto Zamora, Mitgründer und Co-CEO von osapiens. 

Mannheim schreibt seine Innovationsgeschichte fort 

Mannheim steht seit jeher für wegweisende Innovationen. Die 330.000-Einwohner-Stadt in Baden-Württemberg hat Erfindungen hervorgebracht, die ganze Märkte verändert haben, vom Fahrrad über das Auto und den Traktor bis hin zum ERP-System durch SAP. Mit osapiens reiht sich nun ein weiteres Unternehmen aus Mannheim in diese Tradition ein: eine Plattform, die als KI-gestütztes Betriebssystem Unternehmen weltweit dabei unterstützt, nachhaltiges Wachstum entlang ihrer Wertschöpfungskette zu steuern. 


  • Der Sustainability osapiens Summit 2026 brachte über 2.000 Entscheider:innen aus Wirtschaft, Technologie, Politik und Nachhaltigkeit in Mannheim zusammen 
  • KI-Agenten, Product Compliance, zirkuläre Wertschöpfung,  resiliente Lieferketten und Regulatorik waren zentrale Themen 
  • Robert Habeck: Keynote über nachhaltiges Wirtschaften als Grundlage für Resilienz und geopolitische Sicherheit in Europa 


Für zwei Tage wurde Mannheim erneut zum Treffpunkt für die Zukunft nachhaltiger Unternehmenssteuerung. Beim Sustainability osapiens Summit (SoS.26) am 9. und 10. Juni kamen unter dem Leitmotiv „ONE Platform for a New Era“ mehr als 2.000 Entscheider:innen aus Wirtschaft, Technologie, Politik und Beratung im Congress Center Rosengarten zusammen, um über zentrale Fragen zu diskutieren: Wie bleiben Unternehmen handlungsfähig, wenn Lieferketten komplexer, Regulierungen dichter und geopolitische Risiken größer werden? Und wie werden sie mithilfe von KI zugleich anpassungsfähiger, effizienter und resilienter? 

Nachhaltigkeit wird zur Resilienzfrage  


Der SoS.26 machte deutlich, dass Nachhaltigkeit nicht länger als isolierte Aufgabe verstanden werden kann. In Keynotes, Panels und Masterclasses zeigte sich: Wer Transparenz über Produkte, Lieferanten und Risiken schafft, stärkt zugleich Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Wachstum. Damit wurde der Summit zur Bühne für eine neue Perspektive: Nachhaltigkeit als strategisches Betriebssystem für resiliente Unternehmen.  

Diese Argumentation unterstrich auch der ehemalige Wirtschaftsminister und Vize-Kanzler Robert Habeck in seiner Rede zum Thema „Europe’s Next Chapter: Resilience and Sustainability in an Era of Global Disruption“ sogar noch um einen geopolitischen Aspekt: Habeck plädierte an Europa, sich durch nachhaltiges Wirtschaften langfristig unabhängiger von globalen Großmächten zu machen und damit Resilienz und Sicherheit auch auf politischer Ebene zu stärken.  

Neue Partnerschaften mit SAP und GreenDot 

Auf dem Summit kündigte osapiens eine strategische Partnerschaft mit SAP für den Bereich Last-Mile-Distribution an, die letzte und zugleich komplexeste Etappe der Lieferkette. Über die zertifizierte Integration mit SAP bringt der osapiens HUB Routenplanung, Fahrermanagement, Liefernachweise und Echtzeit-Tracking auf eine zentrale Plattform. KI wertet dabei Verkehrs-, Standort- und Lieferfensterdaten in Echtzeit aus, berechnet optimale Routen und sagt Verzögerungen voraus.  
 
GreenDot (Der Grüne Punkt) und osapiens sind eine strategische Partnerschaft eingegangen, um die erste integrierte KI-Plattform für die EPR-Compliance unter der EU-Verpackungsverordnung PPWR in Europa zu schaffen. Dabei wird die langjährige Expertise von GreenDot in den Bereichen EPR-Compliance, Verpackungslizenzierung und Herstellerverantwortung mit dem osapiens HUB kombiniert (vollständige Meldung hier).  
 

Über 150 Speaker 

Auch in diesem Jahr gestalteten über 150 Speaker:innen den SoS.26 mit Vorträgen, Panels und praxisnahen Deep-Dive-Sessions. In thematischen und branchenspezifischen Tracks ging es unter anderem um KI-Agenten, Product Compliance, Reporting, Lieferkettenresilienz, Carbon Management sowie Traceability. Dazu kamen Sessions für Branchen von Healthcare über Retail bis zu Utilities und Automotive. Schirmherr der Veranstaltung war die United Nations Industrial Development Organization (UNIDO). 
 
Auf der Bühne standen führende Entscheider:innen aus Wirtschaft, Politik und Industrie. Thomas Saueressig, Chief Customer Officer und Mitglied des Vorstands von SAP, sprach über das Potenzial von KI in der Last-Mile-Distribution und die Zusammenarbeit mit osapiens in diesem Bereich. Henna Virkkunen, Executive Vice-President der EU-Kommission, richtete in einer Videobotschaft den Blick auf Europas Wettbewerbsfähigkeit. Wie sich Transparenz und KI-gestützte Steuerung im Unternehmensalltag auszahlen, machten Marco Baren (Philips), Dr. Thomas Schulte (Bosch), Pradeep Dalal (Coca-Cola North America), Carla de Luca (Iveco) und Juliana Duarte (Nordex) greifbar. Zudem sprachen Partner wie KPMG, GS1 Germany, GreenDot, UNIDO sowie der Investor Decarbonization Partners, das Joint Venture von BlackRock und Temasek. 

KI-Agenten als nächster Entwicklungsschritt 

KI ist ein essenzieller Bestandteil des osapiens HUB. Auf dem Summit zeigte das Unternehmen, wie es seinen Vorsprung ausbaut: Die Plattform verfügt heute über mehr als 25 spezialisierte KI-Agenten, darunter Lösungen für Lieferketten-Monitoring, Risikobewertung, Nachweisdokumentation und Product Compliance. Die Entwicklung zeigt sich auch in den Zahlen: in den vergangenen zwölf Monaten wurden mehr als 19 Millionen Lieferanten überprüft und es gab 212 Produktaktualisierungen.  

„Unternehmen müssen heute verstehen, woher ihre Produkte kommen, welche Risiken in ihren Lieferketten liegen und wie sie regulatorische Anforderungen effizient erfüllen können. Mithilfe von KI wird dieses Wissen erstmals zu einem echten Wettbewerbsvorteil. Genau hier setzt der osapiens HUB an: Er bildet eine intelligente Steuerungsebene über bestehenden ERP-Systemen, mit der Unternehmen schneller und fundierter entscheiden können”, sagt Alberto Zamora, Mitgründer und Co-CEO von osapiens. 

Mannheim schreibt seine Innovationsgeschichte fort 

Mannheim steht seit jeher für wegweisende Innovationen. Die 330.000-Einwohner-Stadt in Baden-Württemberg hat Erfindungen hervorgebracht, die ganze Märkte verändert haben, vom Fahrrad über das Auto und den Traktor bis hin zum ERP-System durch SAP. Mit osapiens reiht sich nun ein weiteres Unternehmen aus Mannheim in diese Tradition ein: eine Plattform, die als KI-gestütztes Betriebssystem Unternehmen weltweit dabei unterstützt, nachhaltiges Wachstum entlang ihrer Wertschöpfungskette zu steuern. 


Über osapiens

osapiens – eine Plattform für nachhaltiges Wachstum

osapiens entwickelt Software, die Unternehmen dabei unterstützt, nachhaltiges Wachstum über ihre gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu erzielen.

Der osapiens HUB, eine Hyperscaler-Plattform für unternehmensübergreifende Zusammenarbeit und KI-Automatisierung, vereint über 25 Lösungen in zwei Kategorien: Transparenzlösungen ermöglichen es Unternehmen, Berichtspflichten zu erfüllen, Lieferketten zu verwalten, Risiken aller Art zu minimieren (einschließlich Cyberrisiken sowie Handels- und geopolitische Risiken) und die Einhaltung von Produkt-, Berichts- und Lieferkettenvorschriften sicherzustellen. Effizienzlösungen ermöglichen KI-gesteuerte Prozesse für die Zusammenarbeit mit Lieferanten, Wartung, Service und Vertrieb, um die operative Leistung zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

osapiens unterstützt weltweit mehr als 2.500 Kunden, von KMUs bis hin zu globalen Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Mannheim und Niederlassungen in Europa und den USA beschäftigt ein internationales Team von über 550 Mitarbeitern.