Warum osapiens als Leader für Supply Chain Sustainability Software positioniert wurde
Der Green Quadrant: Supply Chain Sustainability Software (2026) des unabhängigen Research- und Beratungsunternehmens Verdantix positioniert osapiens als Leader. Der Report vergleicht 16 Anbieter von Supply-Chain-Sustainability-Software, wobei der osapiens HUB for Supplier Intelligence als relevante osapiens-Lösung bewertet wurde.
Die Bewertung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Nachhaltigkeitsteams in der Lieferkette unter wachsendem Druck stehen. Laut der globalen Verdantix-Umfrage 2026 stufen 68 % der Unternehmen die Einhaltung von Vorschriften zu Produkt- und Lieferketten-Nachhaltigkeit als oberste Investitionspriorität ein, und 79 % erwarten, dass diese Vorschriften in den nächsten zwei Jahren ein zentraler Investitionstreiber sein werden. Gleichzeitig nennen mehr als 80 % der Organisationen den Mangel an qualitativ hochwertigen sozialen und ökologischen Daten als eine der drei größten Hürden bei der Verbesserung der Nachhaltigkeit in der Lieferkette.
Diese Datenlücke wird besonders relevant, da Unternehmen mehr als nur ihre direkten Lieferanten im Blick haben wollen. Teams im Einkauf brauchen Plattformen, die fragmentierte Lieferanten- und Lieferkettendaten nutzbar machen, statt sie nur zu dokumentieren. Der vollständige Report ist bei Verdantix hier verfügbar.
Wie der Bericht osapiens bewertet
Die Green-Quadrant-Analyse hebt insbesondere zwei Fähigkeiten hervor:
Erstens: fortschrittliche KI und ML für Compliance und Risikomanagement. Die Autoren des Berichts, Elisa Molero und Catalina Fazio, schreiben: „osapiens has expanded its agentic AI and machine learning (ML) functionality to support supply chain visibility, sustainability compliance and risk management through automation, predictive analytics and supplier intelligence use cases. For example, within its Supplier Intelligence solution, osapiens leverages ML-powered, satellite-based deforestation detection models that analyse earth observation data at plot level to identify land use change for compliance with the EU Deforestation Regulation (EUDR).“
Der Report verweist außerdem auf die KI-gestützte Aufgabenverteilung, die wichtige Informationen an die richtigen Ansprechpartner im Bereich Finanzen, Compliance, Nachhaltigkeit und Einkauf weiterleitet. Das zeigt, welche Rolle KI innerhalb des osapiens HUB for Supplier Intelligence übernimmt: Die Lösung automatisiert Analysen und wiederkehrende Prozessschritte rund um Supplier Intelligence und Compliance.
Satellitenbasiertes Entwaldungsmonitoring ist ein Beispiel dafür. Durch die Kombination von Erdbeobachtungsdaten mit Lieferanten-, Produkt- und Compliance-Informationen können Unternehmen geografische Analysen direkt in ihren EUDR-Due-Diligence-Prozess einbinden. Agentische Funktionen übertragen dasselbe Prinzip auf operative Workflows: Fälle, Korrekturmaßnahmen, Eskalationen und Fortschrittsberichte lassen sich mit deutlich weniger manuellem Koordinationsaufwand steuern.
Zweitens: die einheitliche Architektur der osapiens-Plattform für funktionsübergreifende Zusammenarbeit. Nachhaltigkeitsinformationen zu Lieferanten betreffen selten nur eine Abteilung. Dieselben Lieferantendaten können für Einkauf, Compliance, Nachhaltigkeit, Produkt-Compliance, Carbon Management oder Reporting relevant sein.
Der osapiens HUB basiert auf einem gemeinsamen Datenmodell, sodass Informationen, die in einem Prozess erfasst werden, überall dort wiederverwendet werden können, wo sie benötigt werden. Das reduziert doppelte Datenerfassung und schafft eine gemeinsame Grundlage über alle Funktionen hinweg. So muss nicht für jede neue Anforderung ein separates System mit eigenem Datenmodell aufgebaut werden.
Auch bei Supplier Intelligence verbindet dieser Ansatz die Risikoerkennung mit konkreten Maßnahmen. Ein KI-gestütztes Case Management verfolgt Korrekturmaßnahmen nach, leitet festgefahrene Fälle an die zuständigen Stellen weiter und vereinfacht Fortschrittsberichte. Risikoinformationen fließen so in einen dokumentierten Prozess ein, der Risiken mindert und Lieferanten weiterentwickelt.
Was die „Leader“-Position widerspiegelt
Die Bewertung spiegelt die Strategie hinter dem osapiens HUB wider: eine KI-Plattform, auf der Compliance- und Supplier-Intelligence-Workflows auf dieselben zugrunde liegenden Lieferanten-, Produkt-, Beschaffungs-, CO2- und Compliance-Daten zugreifen, statt in getrennten Systemen zu arbeiten.
Diese Strategie gewinnt an Bedeutung, da die Anforderungen in der Lieferkette zunehmen. Unternehmen müssen Sorgfaltspflichten, entwaldungsfreie Lieferketten, Vorgaben zu Zwangsarbeit, produktbezogene Compliance-Anforderungen, CO2-Bilanzierung und weitere Verpflichtungen erfüllen. Gleichzeitig müssen sie geopolitische, finanzielle und ökologische Risiken im Blick behalten.
Wird jede dieser Herausforderungen mit einer weiteren separaten Lösung angegangen, verteilen sich die Daten auf immer mehr Systeme. Das macht es schwerer, ein einheitliches Bild der gesamten Lieferkette und bestehender Compliance-Risiken aufzubauen. Der Ansatz von osapiens: Daten einmal erfassen und plattformübergreifend wiederverwenden.
Ausgangspunkt für Supplier Intelligence ist, die eigenen Lieferanten zu kennen. Darauf aufbauend lassen sich Lieferanten aufnehmen und prüfen, ihre Risiken bewerten, Audits und Korrekturmaßnahmen steuern und ihre Leistung nachverfolgen. Die Risikoanalyse lässt sich dabei über die direkten Lieferanten hinaus erweitern und schafft so Transparenz über weitere Lieferbeziehungen und die Rohstoffe hinter den Produkten.
Das Ergebnis ist ein 360-Grad-Blick auf Lieferanten: eine umfassende Übersicht zu Leistung, Compliance und Resilienz, gestützt durch Nachweise, die sich in Beschaffungs- und Compliance-Workflows nutzen lassen.
Das verändert auch die Rolle des Risikomanagements. Aus einem Risikosignal kann eine nachverfolgte Maßnahme werden, bei der Verantwortlichkeiten und Gegenmaßnahmen bis zum Abschluss dokumentiert werden. Supplier Intelligence geht damit über das reine Erkennen möglicher Probleme hinaus: Unternehmen können ihre Risiken systematisch steuern und reduzieren.
Eine gemeinsame Datenbasis für Compliance und Supplier Intelligence
Der osapiens HUB for Supplier Intelligence nutzt dieselbe Datenbasis wie der gesamte osapiens HUB.
Dieselben Lieferanteninformationen lassen sich deshalb auch für Product Compliance, CO2-Bilanzierung, Rückverfolgbarkeit und nichtfinanzielle Berichterstattung nutzen. Unternehmen müssen dieselben Informationen nicht bei jeder neuen Anforderung erneut erfassen, und Lieferanten müssen nicht für jede neue Anwendung erneut aufgenommen werden.
Das ist das übergeordnete Plattformprinzip von osapiens: Lieferanten-, Produkt-, Beschaffungs-, CO2- und Compliance-Daten werden einmal erfasst und dort wiederverwendet, wo sie benötigt werden.
Die Plattform lässt sich außerdem in die bereits genutzten Systeme integrieren, darunter ERP, PLM, PIM, MDM und Beschaffungsumgebungen. Supplier Intelligence fungiert damit als Intelligence-Layer um bestehende Beschaffungsprozesse und ergänzt sie um Compliance-Nachweise, Risikoüberwachung, N-Tier-Mapping, Informationen zur Lieferantenleistung, CO2-Daten und regulatorische Abdeckung.
Für Unternehmen, die mit einer wachsenden Kombination aus Regulierung und Unsicherheit in der Lieferkette konfrontiert sind, ist das Ziel einfach: mehr über Lieferanten und die gesamte Lieferkette wissen, dieses Wissen in konkrete Maßnahmen umsetzen und dieselben Daten nutzen, um mehrere Compliance-Anforderungen zu erfüllen.
Die im Green Quadrant 2026 hervorgehobenen Fähigkeiten zeigen, wie der osapiens HUB for Supplier Intelligence diese Elemente auf einer einzigen KI-Plattform für Compliance und Supplier Intelligence zusammenführt.
Den vollständigen Bericht finden Sie bei Verdantix hier.