Eine Plattform für Ihr gesamtes Carbon Management
Carbon Accounting, Carbon Compliance und Dekarbonisierung sollten nicht auf getrennten Daten, Methoden und Prozessen beruhen. Der osapiens HUB führt all das in einem ganzheitlichen Ansatz zusammen.
Carbon-Accounting-Software für Produkte, Standorte und Lieferketten
Weltweit vertrauen Unternehmen auf die osapiens Carbon Management Suite, um Carbon Footprints zu berechnen, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und die Dekarbonisierung ihrer Betriebe und Wertschöpfungsketten zu steuern.
Für jede CO2-Challenge die passende Lösung im osapiens HUB
osapiens HUB for Product Carbon Footprint (PCF)
Berechnen Sie exakte, nachvollziehbare Product Carbon Footprints auf einer konsistenten Datenbasis. Verbinden Sie Produktdaten mit den Primärdaten Ihrer Lieferanten und verlässlichen Sekundärquellen, um die Emissionen entlang des gesamten Produktlebenszyklus zu verstehen.
Jedes Ergebnis bleibt mit den zugrunde liegenden Daten, Methoden und Nachweisen verknüpft. So entstehen belastbare Footprints, die Sie sicher mit Kunden, Partnern und Auditoren teilen können.
osapiens HUB for Corporate Carbon Footprint (CCF)
Führen Sie Emissionsdaten aus Gesellschaften, Standorten, Lieferanten und Wertschöpfungsketten in einem harmonisierten Carbon-Accounting-Ansatz zusammen. Bilanzieren Sie Scope 1, 2 und 3 konsistent und halten Sie jedes Ergebnis mit den zugrunde liegenden Daten verknüpft.
osapiens HUB for Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM)
Führen Sie Lieferantendaten, graue Emissionen und regulatorische Anforderungen in einem durchgängigen Workflow zusammen. Nutzen Sie gemeinsame Stammdaten erneut, statt dieselben Informationen für jede Berichtsperiode neu aufzubauen.
Automatisieren Sie Berechnungen, dokumentieren Sie jeden Schritt nachvollziehbar und erstellen Sie belastbare Reports mit allen Nachweisen, die Sie für regulatorische Meldungen, Due Diligence und Audits benötigen.
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Die Flexibilität und Skalierbarkeit der osapiens Plattform helfen uns, auf die unterschiedlichen Datenanforderungen unserer zahlreichen Lieferanten zu reagieren.
Janina JurkowskiSustainability Manager Hagebau
FAQs
Die CCF-Methodik ist als konform mit der GHG Protocol Corporate Suite of Standards zertifiziert. Sie deckt das Corporate Carbon Accounting für Scope 1, 2 und 3 ab. Scope 2 wird parallel nach dem location-based und dem market-based Ansatz berechnet.
Die PCF-Berechnungen sind auf ISO 14067, den GHG Protocol Product Standard sowie relevante Datenaustausch-Frameworks wie PACT und Catena-X ausgerichtet. Dadurch lassen sich Product Carbon Footprints konsistent und nachvollziehbar berechnen und direkt mit Kunden, Partnern und nachgelagerten Systemen teilen.
Für CCF nutzt der osapiens HUB standardmäßig integrierte Emissionsfaktor-Datenbanken aus staatlichen und wissenschaftlichen Quellen. ecoinvent ist als Add-on verfügbar und erweitert die Abdeckung insbesondere für beschaffungsbezogene Emissionen, etwa aus eingekauften Produkten. Für PCF-Berechnungen ist ecoinvent die standardmäßig verwendete Datenbank.
Decken die Standarddatenbanken oder ecoinvent eine benötigte Aktivität nicht ab, können Nutzer eigene Emissionsfaktoren vollständig importieren und verwenden. Unabhängig davon, ob die Faktoren aus integrierten Datenbanken, ecoinvent, lieferantenspezifischen Primärdaten oder eigenen Quellen stammen, werden Quellenangaben, Versionen und Audit-Trail-Informationen einheitlich dokumentiert.
Der osapiens HUB unterstützt innerhalb einer einzigen Bilanz ausgabenbasierte Berechnungen, Durchschnittsdaten und lieferantenspezifische Ansätze auf Einzelpositionsebene.
Für jede Position wählt das System automatisch den bestverfügbaren Emissionsfaktor: hochwertige Primärdaten von Lieferanten, sofern sie vorliegen – Durchschnitts- oder Sekundärdaten als Fallback, wenn Primärdaten noch fehlen.
Jeder Datenpunkt erhält einen transparenten Datenqualitätsscore. So können Auditoren unmittelbar erkennen, welche Emissionen auf Primärdaten, Durchschnittsdaten oder ausgabenbasierten Annahmen beruhen.
Ja. Der osapiens HUB deckt alle sechs CBAM-Warengruppen ab: Eisen und Stahl, Aluminium, Zement, Düngemittel, Strom und Wasserstoff.
Direkte und indirekte eingebettete Emissionen werden je Produkttyp erfasst. Fehlen Lieferantendaten, kann auf die EU-Standardwerte zurückgegriffen werden. Deklarationen lassen sich als ZIP-komprimierte XML-Dateien für das EU CBAM Declarant Portal exportieren.
Die Prognose der Zertifikatskosten aktualisiert sich in Echtzeit, sobald sich Importmengen oder Referenzpreise verändern.
Jeder Wert ist mit einem Verantwortlichen, einem Quelldokument, der Referenz des angewandten Emissionsfaktors einschließlich Version und Datenstand, einem Zeitstempel sowie einer vollständigen Änderungshistorie verknüpft.
Auditoren erhalten einen eigenen Workspace, in dem sie Werte prüfen, Nachweise anfordern und Ergebnisse freigeben können – ohne zusätzliche Datenexporte.
Der Audit- Trail bildet CSRD ESRS E1, CBAM-Verifizierungen und Prüfungen nach ISO 14067 in einer gemeinsamen Umgebung ab.
Near-Term- und Net-Zero-Ziele lassen sich auf Unternehmens-, Gesellschafts- oder Kategorieebene festlegen. Für jedes Ziel wird ein definierter Reduktionspfad hinterlegt, dessen Entwicklung in jeder Berichtsperiode mit dem festgelegten Zielpfad verglichen wird.
Hotspot-Analysen und Szenario-Modellierungen unterstützen die Zielsetzung. Abweichungsanalysen zwischen den Berichtsperioden schaffen die Grundlage für das Zielreporting.
Das SBTi-Tracking ist direkt in das CCF-Modul integriert und erfordert kein separates Tool.
Die Implementierung folgt einem strukturierten Onboarding. Zu Beginn werden die Systemgrenzen und der Bilanzierungsumfang definiert. Anschließend folgen die Datenanbindungen an ERP-, Energie-, Fuhrpark-, Reise- und Lieferantensysteme, die Einrichtung der Emissionsfaktor-Bibliothek sowie ein paralleler Testlauf vor dem ersten Bilanzabschluss.
Die meisten KMU können CCF innerhalb von vier bis sechs Wochen produktiv einsetzen. Strukturierte Enterprise-Implementierungen, die CCF, PCF und CBAM umfassen, dauern in der Regel zehn bis vierzehn Wochen. Eine On-Premises-Installation ist nicht erforderlich.
Die Module CCF, PCF, CBAM und Supplier Engagement können unabhängig voneinander aktiviert werden. Daten, die in einem Modul erfasst wurden, stehen allen später aktivierten Modulen sofort zur Verfügung.
Dank der gemeinsamen Datenbasis muss das Berechnungsfundament beim Hinzufügen weiterer Module nicht neu aufgebaut werden. Die Preisgestaltung richtet sich ausschließlich nach den aktivierten Modulen.
Der osapiens HUB verbindet Lieferanten-, Produkt-, Einkaufs- und Emissionsdaten in einem gemeinsamen Datenmodell. Dieselben Lieferanten-, Material-, Produkt- und Einkaufsstammdaten können für Corporate Carbon Footprints, Product Carbon Footprints, Scope-3-Berechnungen und CBAM-Workflows wiederverwendet werden, statt sie für jeden Anwendungsfall separat zu erheben und zu pflegen.
Änderungen an Stammdaten oder lieferantenspezifischen Emissionsdaten stehen automatisch überall dort zur Verfügung, wo diese Informationen benötigt werden.
Eine gemeinsame Emissionsfaktor-Bibliothek, eine einheitliche Datenqualitätslogik und ein zentraler Audit Trail halten die Berechnungen konsistent. Gleichzeitig wendet jedes Modul weiterhin die Methoden und regulatorischen Regeln an, die für seinen konkreten Anwendungsfall erforderlich sind.
Dieselben Daten, aus denen der Carbon Footprint berechnet wird, bilden die Grundlage für die Reduktionsplanung und das laufende Carbon Steering.
Unternehmen können Emissionshotspots nach Gesellschaft, Kategorie, Lieferant oder Aktivität identifizieren, Reduktionsszenarien modellieren, Ziele und Entwicklungspfade definieren und die tatsächliche Entwicklung im Zeitverlauf verfolgen.
Da Carbon Accounting, Zieltracking und Reduktionsplanung auf derselben Datenbasis beruhen, können Teams vom jährlichen Reporting zu kontinuierlichem Carbon Steering übergehen – ohne ihre Analysen in einem separaten Tool neu aufzusetzen.
Die osapiens Carbon Management Suite ist auf die regulatorische Realität Europas ausgelegt. CBAM ist als natives Modul integriert, die CCF-Methodik ist von TÜV Rheinland zertifiziert und die Infrastruktur wird innerhalb der EU unter ISO 27001- und ISO 9001-Zertifizierung betrieben.
Einmal erhobene Lieferantendaten lassen sich für CBAM, Scope 3 und PCF-Anfragen von Kunden wiederverwenden, ohne Lieferkettendaten aus dem EU-Rechtsraum zu übertragen.