EUDR-Compliance im Konzernmaßstab: Wie Bayer mehr Transparenz in seine Lieferkette bringt
Bayer bezieht Rohstoffe wie Soja, Palmöl und Holz (für Papierprodukte) aus Lieferketten in über 80 Ländern. Dabei arbeitet das Unternehmen mit einer sehr großen Zahl an Lieferanten und mit verschiedenen Systemen. Die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) verlangt für jeden Schritt lückenlose, prüfbare Nachweise: Geolokalisierungsdaten, Risikobewertungen und eine vollständige Rückverfolgbarkeit über die gesamte Lieferkette hinweg.
Gemeinsam mit osapiens hat Bayer dafür eine zentrale Plattform aufgebaut. Sie führt Stammdaten, Transaktionsdaten und Lieferantendaten aus einem mehrstufigen Lieferantennetzwerk zusammen und ist per API mit dem Data Lake von Bayer verbunden.
Der osapiens HUB für die EUDR deckt den gesamten Prozess ab: von der Erfassung der Nachweise für Entwaldungsfreiheit über die automatisierte Risikobewertung bis zur Übermittlung der Sorgfaltserklärungen (Due Diligence Statements, DDS) an EU TRACES. Satellitengestützte Risikobewertungen kennzeichnen Hochrisiko-Anbauflächen automatisch. Dadurch müssen die Compliance-Teams nicht mehr jeden Lieferanten einzeln prüfen, sondern können ihren Aufwand dort bündeln, wo das Risiko am größten ist.
Das Ergebnis: ein effizientes Nachweismanagement, eine automatisierte Risikoanalyse und ein klarer Weg zur Einhaltung der EUDR.