Das UFLPA wurde in Kraft gesetzt. Es legt eine widerlegbare Vermutung für alle Waren fest, die in der XUAR oder von den aufgeführten Unternehmen hergestellt wurden.
Uyghur Forced Labor Prevention Act (UFLPA)
Der Uyghur Forced Labor Prevention Act (UFLPA) verpflichtet Importeure in die USA nachzuweisen, dass ihre Waren nicht ganz oder teilweise unter Einsatz von Zwangsarbeit hergestellt wurden. Dies erfordert eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Lieferkette sowie prüfungsfähige Nachweise zur Herkunft von Produkten, Materialien und Lieferanten.
Nächste Frist:
Seit dem 21. Juni 2022: Der Uyghur Forced Labor Prevention Act (UFLPA) gilt für alle Waren, die in die Vereinigten Staaten eingeführt werden. Es gibt keine Übergangsfrist und keine Ausnahmen aufgrund des Warenwerts oder der Unternehmensgröße.
Die Durchsetzung des Gesetzes wird kontinuierlich ausgeweitet. Die UFLPA Entity List sowie die Liste der Sektoren mit hoher Priorität werden regelmäßig aktualisiert. Unternehmen müssen daher ihre Lieferketten fortlaufend überwachen und nachweisen können, dass ihre Waren nicht ganz oder teilweise unter Einsatz von Zwangsarbeit hergestellt wurden.
Die US Customs and Border Protection (CBP) veröffentlicht regelmäßig Statistiken zu zurückgehaltenen und zurückgewiesenen Sendungen. Unternehmen, deren Lieferketten von neuen Einträgen oder Prioritätssektoren betroffen sind, müssen ohne Übergangsfrist mit verstärkten Kontrollen und Einfuhrbeschränkungen rechnen.
UFLPA-Zeitplan
Was die Verordnung vorschreibt
Der Uyghur Forced Labor Prevention Act (UFLPA) wurde am 23. Dezember 2021 unterzeichnet und trat am 21. Juni 2022 in Kraft. Das Gesetz begründet eine widerlegbare Vermutung, dass Waren, die ganz oder teilweise in der Autonomen Region Xinjiang Uyghur (XUAR) hergestellt oder mit dortigen Unternehmen oder Zwangsarbeitsprogrammen in Verbindung stehen, unter Einsatz von Zwangsarbeit produziert wurden. Solche Waren dürfen grundsätzlich nicht in die Vereinigten Staaten eingeführt werden.
Importeure können diese Vermutung nur widerlegen, wenn sie klare und überzeugende Nachweise vorlegen, dass die betroffenen Waren nicht unter Einsatz von Zwangsarbeit hergestellt wurden. Dazu gehören unter anderem eine dokumentierte Due Diligence, die Rückverfolgbarkeit der Lieferkette bis zu den relevanten Produktionsstufen sowie belastbare Nachweise zur Herkunft von Materialien und Produkten.
Die US Customs and Border Protection (CBP) prüft diese Nachweise im Rahmen des Einfuhrverfahrens. Waren, für die die Anforderungen nicht erfüllt werden, können zurückgehalten, von der Einfuhr ausgeschlossen oder beschlagnahmt werden.
Häufige Herausforderungen bei der Einhaltung des Uyghur Forced Labor Prevention Act (UFLPA)
Rückverfolgbarkeit bis zur Rohstoffquelle über alle Lieferantenebenen hinweg
Der Uyghur Forced Labor Prevention Act (UFLPA) verpflichtet Importeure, die Herkunft von Produkten, Komponenten und Rohstoffen über sämtliche Lieferantenebenen hinweg nachzuweisen. In Branchen wie Elektronik, Textilien, Automobil oder erneuerbare Energien umfassen Lieferketten häufig zahlreiche Produktionsstufen und mehrere Drittländer. Nachweise auf Ebene der direkten Lieferanten reichen deshalb in der Regel nicht aus.
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