osapiens HUB for Food Traceability (ftrace)
Erstellen Sie mit osapiens eine lückenlose Chain of Custody über Lieferanten, Verarbeiter, Markenpartner und Logistikpartner: Verfolgen Sie jede Charge von Ernte, Fang oder Farm bis hin zum Scan durch den Verbraucher und teilen Sie die geprüften Daten gezielt mit genau den Zielgruppen, die sie benötigen.
Wenn eine fehlende Dokumentation die ganze Kette unterbricht
Ein Rückruf wird fällig. Eine Behörde fragt Herkunftsdaten an und ein Händler braucht den Nachweis für eine bestimmte Charge. Jetzt benötigen Sie sofort eine belastbare Antwort, aber die Informationen liegen verteilt bei Lieferanten, Verarbeitern, Packern und Logistikpartnern, in unterschiedlichen Systemen und Formaten. Und jeder Split, jede Zusammenführung und jeder Verarbeitungsschritt macht die Kette schwerer nachvollziehbar.
Der osapiens HUB for Food Traceability macht aus Einzelvents eine durchgehende Chain of Custody. Partner erfassen jeden Schritt einmal; der HUB verknüpft daraufhin Parent- und Child-Lots in Echtzeit, prüft und ergänzt die Daten, markiert Lücken und steuert, welche Informationen Händler, Behörden und Verbraucher sehen dürfen.
Von einzelnen Arbeitsschritten zur durchgängigen Chain of Custody
Alle Events entlang der Supply Chain
Erfassen Sie Ernte-, Fang-, Schlacht-, Verarbeitungs-, Versand- und Wareneingangsereignisse aus jeder Stufe der Lieferkette. Verbinden Sie Lieferanten, Verarbeiter, Verpacker und Logistikpartner über REST, JSON, EPCIS XML oder XLSX, zusammen mit ERP- und Stammdaten-Feeds, Partnerportalen und dem osapiens Data Network.
Jede Charge mit lückenloser Historie
Chargen werden aufgeteilt, zusammengeführt, verarbeitet und neu verpackt. Der osapiens Chaining Worker verknüpft Parent- und Child-Lots, sobald Events eingehen. So werden Aggregationen und Disaggregationen automatisch Teil der Kette. Das Ergebnis ist eine durchgängige, kontrollierbare Event-Historie vom Ursprung bis zum Scan.
Vollständige Nachweise statt blinder Flecken
Smarte Workflows prüfen eingehende Events, normalisieren Daten und kontrollieren, ob alle erforderlichen Informationen vollständig sind. Fehlende oder widersprüchliche Nachweise werden markiert, bevor sie die Kette unterbrechen. Zertifikate, Angaben zu Schiff und Fanggerät oder Herkunftsdaten auf Feldebene aus Fotos und PDFs werden Teil des Traceability Records – statt in Dokumenten verborgen zu bleiben.
Die passende Antwort auf jede Traceability-Frage
Starten Sie mit einer einzelnen Charge und rufen Sie auf dieser Basis die vollständige Kette ab. Filtern Sie dabei nach Datum und Tiefe, um genau die Fragen zu klären, die gerade compliance-relevant sind, ohne die gesamte Supply Chain manuell nachzuverfolgen zu müssen. Nutzen Sie Traceability-Daten im Portal oder stellen Sie Chain Queries anderen Systemen per API zur Verfügung.
Gezielte Freigabe für Retail, Behörden und Verbraucher
Teilen Sie geprüfte Daten produktbezogen und nach Berechtigung sortiert. Stellen Sie Händlern die operativen Informationen bereit, die sie benötigen, geben Sie Behörden Zugriff über B2A-Flows und zeigen Sie Verbrauchern ausgewählte Informationen über einen B2C-QR-Code. ftace leistet jede dieser Veröffentlichungen, ohne die Gesamtdaten für alle sichtbar zu machen.
FAQs
Lot-level Food Traceability verbindet jede Bewegung und jede Verarbeitung einer bestimmten Produktcharge zu einer durchgängigen Historie. Statt nur zu wissen, welcher direkte Lieferant ein Produkt geliefert hat, können Sie die Kette über Ernte, Fang oder Schlachtung, Verarbeitung, Verpackung, Transport und Wareneingang hinweg nachvollziehen.
Jeder Partner meldet, sobald Produkte bewegt oder verändert werden. osapiens ftrace erfasst diese Events auf Chargenebene und verknüpft zugehörige Parent- und Child-Lots, sobald sie eingehen. So entsteht eine abfragbare Chain of Custody über verschiedene Unternehmen, Systeme und Supply-Chain-Stufen hinweg.
Die Plattform dokumentiert Aggregations- und Disaggregationsbeziehungen zwischen Chargen. Wenn Produkte zusammengeführt, getrennt, verarbeitet oder neu verpackt werden, bleiben die daraus entstehenden Child-Lots mit ihren Parent-Lots verbunden. So bleibt die Rückverfolgbarkeit auch über komplexe Verarbeitungsschritte hinweg erhalten.
EPCIS ist ein Standard zur Erfassung und zum Austausch von Supply-Chain-Events. osapiens bildet Traceability-Daten als EPCIS 1.2 Events ab und ermöglicht es Partnern so, Informationen in einem einheitlichen Format auszutauschen, statt für jeden Datenaustausch ein eigenes Modell aufzubauen.
osapiens ftrace kann Traceability-Events von Lieferanten, Verarbeitern, Packern und Logistikpartnern über REST, JSON, EPCIS XML und XLSX verarbeiten. Auch ERP- und Master-Data-Feeds, Partnerportale und das osapiens Data Network können Daten zur gleichen Kette beitragen.
Fangzertifikate, Angaben zu Schiff und Fanggerät sowie weitere Herkunftsnachweise lassen sich direkt der relevanten Traceability Chain hinzufügen. Smart Flows helfen dabei, Informationen aus strukturierten Daten ebenso wie aus Fotos und PDFs zu verarbeiten und zu prüfen; fehlende Informationen werden dabei deutlich für die Nachverfolgung markiert.
Ja. Sie können die vollständige Event Chain abrufen oder die Abfrage auf bestimmte Informationen wie die Produktherkunft eingrenzen. Queries lassen sich außerdem nach Datum und Tiefe begrenzen und über das Portal oder per API verarbeiten.
Ja. Mit individuellen Berechtigungen steuern Sie genau, welche Informationen mit welcher Zielgruppe geteilt werden. Händler erhalten Zugriff auf geschäftsrelevante Traceability-Daten, Behörden können erforderliche Informationen über B2A-Flows erhalten und Verbraucher sehen ausgewählte Herkunfts- und Produktinformationen über einen B2C-QR-Code.
Nein. Die Lösung ist für Food Supply Chains über verschiedene Kategorien hinweg entwickelt, darunter Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch, Milchprodukte, Obst und Gemüse, Getreide sowie Produkte mit mehreren Zutaten. Der gleiche, eventbasierte Ansatz verbindet stets Herkunfts-, Bewegungs- und Verarbeitungsdaten auf Chargenebene.
osapiens HUB for Food Traceability (ftrace) ist eine Supply-Chain-Traceability-Software, die chargenbasierte Rückverfolgbarkeit von Farm- to- Table und von Catch- to- Plate ermöglicht. Unternehmen können Traceability-Daten entlang der Supply Chain auf einer zentralen Plattform erfassen, verwalten und teilen. Herkunftsdaten, Verarbeitungsschritte, Versand-Details und chargenbezogene Informationen werden zu einer digitalen Traceability Chain verbunden. So lassen sich Produkte über die Supply Chain hinweg verfolgen und relevante Informationen für Geschäftspartner, Verbraucher und Behörden bereitstellen.
Ihre Übersicht über die neuen digitalen Rückverfolgbarkeitsregeln
Unser Leitfaden zur überarbeiteten EU-Fischereikontrollverordnung erklärt, was die verpflichtenden digitalen Rückverfolgbarkeitsanforderungen für den Fischhandel bedeuten und wie osapiens ftrace Ihnen hilft, diese effizient zu erfüllen und gleichzeitig Transparenz sowie Vertrauen bei Ihren Kunden und den Behörden zu stärken.