osapiens HUB for EUDR
Gut vorbereitet für den 30. Dezember. Mit dem osapiens HUB automatisieren Sie Ihre EUDR-Compliance-Prozesse, ohne bestehende Arbeitsabläufe grundlegend zu ändern. Die Plattform verbindet sich direkt mit Ihren bestehenden Systemen und integriert die erforderlichen Sorgfaltsprüfungen in die Prozesse Ihrer Teams. So reduzieren Sie manuellen Aufwand und vereinfachen die Umsetzung der EUDR.
So weist Bayer AG eine entwaldungsfreie Lieferkette nach
Bayer steuert Lieferketten für Soja, Palmöl und Holz in mehr als 80 Ländern. Mit dem osapiens HUB hat das Unternehmen eine zentrale Plattform eingeführt, um Risiken automatisiert zu bewerten, Entwaldungsrisiken mithilfe von Satellitendaten zu überwachen und Due Diligence Statements über EU TRACES einzureichen.
Wie beweisen Sie, dass Ihre Lieferkette entwaldungsfrei ist?
Verstreute Daten in Tabellen und E-Mail-Postfächern erschweren den Nachweis. Gleichzeitig rückt der EUDR-Anwendungsbeginn näher. Wenn Sie vermeiden wollen, dass Ihre Waren an der Grenze zurückgehalten werden oder Geldbußen von bis zu 4 % des Umsatzes drohen, brauchen Sie schnell eine Antwort. Sie müssen für jedes EUDR-relevante Produkt nachweisen können, dass es entwaldungsfrei und rechtmäßig erzeugt wurde. Und das bis zur jeweiligen Anbaufläche.
Der osapiens HUB for EUDR hilft Ihnen, diesen Nachweis effizient zu erbringen. Erfassen Sie Lieferantendaten, bewerten Sie Entwaldungs- und Legalitätsrisiken und erstellen Sie Due Diligence Statements auf einer zentralen Plattform. Die für die EUDR erhobenen Daten lassen sich auch in anderen Modulen der osapiens Supplier Intelligence Suite nutzen und mit dort vorhandenen Informationen ergänzen. So schaffen Sie mit der EUDR-Umsetzung zugleich eine verlässliche Datengrundlage für weitere Anforderungen an Ihre Lieferkette.
EUDR-Risiken gezielt steuern und Lieferketten stärken
Lieferanten onboarden und Daten effizient erfassen
Der osapiens HUB for EUDR bindet Lieferanten über ein kostenloses Portal, eine API oder direkte Datenverbindungen ein, ohne ein aufwendiges IT-Projekt. Über das zentrale Lieferantenportal lassen sich Daten für unterschiedliche regulatorischen Anforderungen erfassen, sodass Lieferanten nur einmal eingebunden werden müssen. Erfassen Sie Geodaten auf Plot-Ebene und Lieferkettendaten in großem Umfang und gewinnen Sie von Beginn an einen umfassenden Überblick über Ihr mehrstufiges Lieferantennetzwerk.
Entwaldungs- und Legalitätsrisiken bewerten
Der osapiens HUB for EUDR liefert einen nachvollziehbaren Risikoscore. Grundlage dafür ist eine gemeinsam mit unserem Rechtspartner Cattwyk entwickelte Methodik. Sie kombiniert satellitengestützte Entwaldungsanalysen auf Plot-Ebene mit Prüfungen der Rechtsmäßigkeit, Lieferantenbewertungen und Zertifikaten. Der Score wird automatisch mit einem von Ihnen definierten Schwellenwert abgeglichen. So erkennen Sie auf einen Blick, wo Handlungsbedarf besteht. Das Ergebnis: bis zu 90 % weniger Zeitaufwand für die Risikoanalyse.
Due-Diligence-Statements erstellen und einreichen
Die eigenständige Anbindung an EU TRACES kann aufwendig und fehleranfällig sein. Auch die manuelle Einreichung von Sorgfaltserklärungen kostet bei jeder Übermittlung Zeit. Der osapiens HUB for EUDR automatisiert diese Schritte. Auf Grundlage bereits erfasster Nachweise erstellt die Plattform Due Diligence Statements und übermittelt sie direkt an EU TRACES. Die zugehörigen Referenznummern werden anschließend automatisch mit Ihrem ERP-System synchronisiert und können an Ihre Kunden weitergegeben werden.
Darum setzen führende Unternehmen auf den osapiens HUB for EUDR
KI-Agenten, integriert in jeden Workflow
Häufig gestellte Fragen
Importeure bestätigen für jeden Prozessfluss den Anwendungsbereich gemäß Anhang I sowie ihren Operator-Status. Zudem erheben sie Geolokalisierungs- und Produktionsdaten auf Plot-Ebene und bewerten die Entwaldungs- und Legalitätsrisiken bevor sie die Waren in Verkehr bringen. Jedes nicht vernachlässigbare Risiko muss gemindert werden, bevor die Waren auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht werden dürfen. Vor dem Inverkehrbringen muss in EU TRACES ein Due-Diligence-Statement eingereicht werden. Nachweise müssen mindestens fünf Jahre aufbewahrt und die DDS-Referenznummern an Kunden weitergegeben werden. Bei begründeten Bedenken, die jede natürliche oder juristische Person äußern kann, müssen nachgelagerte Betreiber (Operators) reagieren und diese melden. Der osapiens HUB for EUDR unterstützt News Screening und die Datenerhebung bei Lieferanten.
Zu den Sanktionen gehören Geldbußen von bis zu 4 % des jährlichen EU-Umsatzes, die Einziehung des Produkts oder der Erlöse aus einer damit zusammenhängenden Transaktion, der vorübergehende Ausschluss von öffentlichen Ausschreibungen und öffentlichen Mitteln, ein vorübergehendes Verbot des Inverkehrbringens oder der Ausfuhr der betreffenden Waren sowie das Verbot, das vereinfachte Due-Diligence-Verfahren zu nutzen.
Der osapiens HUB fasst die im Lieferanten-Onboarding, bei der Geodatenerfassung und in den Risikobewertungs-Workflows erhobenen Nachweise zu vollständigen Due-Diligence-Statements zusammen. Die Statements werden über eine native Integration direkt an EU TRACES übermittelt und die Referenznummern werden automatisch generiert. Bestätigte Referenznummern werden ohne manuelle Neueingabe ins ERP zurückgespielt.
Die Risikobewertungs-Engine von osapiens kalibriert die Entwaldungserkennung über Ökoregionen und Rohstoffe hinweg. Sie kombiniert satellitengestützte Analysen mit Legalitätsprüfungen auf Länderebene. Durch die Kalibrierung anhand von mehr als 80 Millionen bereits analysierten Hektar werden Fehlalarme im Vergleich zu generischen Satelliten-Tools reduziert und die Risikoanalyse um bis zu 90 % verkürzt.
Der osapiens HUB for EUDR unterstützt Importeure sowie Nicht-EU-Unternehmen, die nach Europa verkaufen, und nachgelagerte Betreiber (Operators). Importeure nutzen die Plattform, um Lieferantengeodaten zu erheben, Risikobewertungen durchzuführen und Due-Diligence-Statements bei EU TRACES einzureichen.
Nicht-EU-Unternehmen nutzen sie, um nachzuweisen, dass ihre Waren entwaldungsfrei sind, bevor sie die Grenze erreichen und behalten so den Zugang zu EU-Kunden, die nur bei Lieferanten kaufen dürfen, die die Verordnung erfüllen.
Nachgelagerte Betreiber nutzen die Plattform, damit Waren in Bewegung bleiben. Referenznummern und Nachweise ihrer Lieferanten bleiben mit den Produkten verknüpft, die sie handhaben. So wird ein fehlendes Statement nie zur gestoppten Lieferung.
Eine direkte API-Integration verbindet den osapiens HUB mit bestehenden ERP-Systemen (ein nativer SAP-Konnektor ist verfügbar). Wird eine Bestellung für ein relevantes Produkt angelegt, löst die Integration automatisch eine EUDR-Due-Diligence-Bewertung aus, ohne dass ein manueller Schritt von Einkauf oder Compliance erforderlich ist. Die bestätigten Ergebnisse und Referenznummern werden nach Abschluss ins ERP zurückgespielt.
Der osapiens HUB unterstützt Multi-Entity-Konfigurationen und ermöglicht Unternehmen es mit mehreren Rechtseinheiten, die EUDR-Due-Diligence für verschiedene Organisationseinheiten auf einer Plattform zu steuern. Dabei führt jede Entität ihren eigenen DDS-Workflow und Audit Trail und greift dabei auf gemeinsame Lieferantendaten im Netzwerk zu.
Die Methodik hinter der EUDR-Risikobewertung wird von Rechtsexperten gepflegt und bei jeder Aktualisierung der Verordnung angepasst. Sie müssen Ihren Prozess daher nicht jedes Mal neu aufbauen, wenn sich die Anforderungen ändern.
Ein nachgelagerter Operator bezieht EUDR-relevante Produkte von einem anderen Operator, der sie bereits auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht hat. Ein Beispiel hierfür ist ein Händler, der seine Produkte von einem Importeur bezieht. Anstatt die vollständige Risikobewertung durchzuführen, können sich nachgelagerte Operators auf die bereits vorgelagert erzeugten Referenznummern des Due-Diligence-Statements (DDS) stützen. Der osapiens HUB for EUDR verfolgt diese Referenzen automatisch und meldet Lücken, bevor Waren weiter entlang der Lieferkette wandern.